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Gefährdungsanalysen für Trinkwasser-Installationen – Informationsveranstaltungen des BTGA 2017

Auch 2017 wird der BTGA weitere Info-Veranstaltungen zum Thema „Trinkwasser-Installation“ in Berlin und Frankfurt anbieten.

Der Fokus der Veranstaltung liegt dabei auf der „Durchführung einer Gefährdungsanalyse für Trinkwasser-Installationen“. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn der technische Maßnahmenwert für Legionellen von 100 KBE/100ml überschritten wird („ereignisorientiert“).

Unabhängig von rechtlichen Verpflichtungen besteht die Möglichkeit, durch eine freiwillig veranlasste („systemorientierte“) Gefährdungsanalyse, bestehende Schwachstellen einer Trinkwasser-Installation frühzeitig zu erkennen. Diese Chance wird nach bisherigen Erfahrung, gerade in Großobjekten, in der Praxis bisher kaum genutzt. Dabei hilft eine Gefährdungsanalyse nicht nur, Gesundheitsgefährdungen und unnötige Haftungsrisiken zu vermeiden sondern trägt zu kalkulierbaren Budgets für den Betrieb und die Instandhaltung einer Anlage bei. Erste Erfahrungsberichte anhand durchgeführter Gefährdungsanalysen auf Grundlage des 2015 erschienen BTGA-Leitfadens „Gefährdungsanalyse für Trinkwasser-Installationen“ werden vorgestellt.

Darüber hinaus arbeiten VDI und BTGA seit Dezember 2014 gemeinsam innerhalb eines Verbändekreises an einer gemeinsamen VDI-Richtlinie zu diesem Thema, welche zukünftig auch Qualifikationskriterien an den Sachverständigen (Gefährdungsanalysten) festlegen soll. Die Arbeiten an diesem Papier befinden sich nun auf der Zielgerade und sollen noch dieses Jahr abgeschlossen werden. Erste Ergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

Weiterhin werden normative und gesetzliche Anpassungen im Trinkwasserbereich aufgezeigt. So wurden beispielsweise durch DIN und VDI Regelwerke geschaffen, die ein gewisses Umdenken bei der Dimensionierung von Trinkwassererwärmungsanlagen erfordern. Grund hierfür ist, dass die Auslegung nicht mehr auf statistischen  Zusammenhängen basiert, sondern den physikalischen Zusammenhang von Wärmeleistung und Speicherung berücksichtigt. Die jetzt vorliegenden Regelwerke werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

Im Einzelnen wird zu folgenden Themenschwerpunkten vorgetragen:

I) Anforderungen aus der Trinkwasserverordnung
· Technische Aspekte

II) Gefährdungsanalyse
· technische und rechtliche Grundlagen der Gefährdungsanalyse
· Praxisbericht: Wie wird eine Gefährdungsanalyse durchgeführt?
· Aktueller Sachstand VDI 6023-2 „Gefährdungsanalyse Trinkwasser-Installation“

III) Neuerungen in der Trinkwassernormung
- Restnormen der DIN 1988 „Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen“
- VDI- Richtlinie 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen“
- „Trinkwassererwärmung reloaded“
- Neue Richtlinien zur Trinkwassererwärmung

IV) Lösungen für die Praxis

Referenten der Veranstaltung sind:

· Prof. Dr.-Ing. Franz Peter Schmickler (Fachhochschule Münster)
· Dipl.-Ing. Olaf Heinecke (LTZ – Zentrum für Luft- und Trinkwasserhygiene)
· Dieter Stich (Oventrop GmbH & Co. KG)
· Rechtsanwalt Tobias Dittmar (BTGA e.V.)
· Dipl.-Ing. M. Eng. Stefan Tuschy (BTGA e.V.)

Die Veranstaltungen findet statt:

am 29. März 2017 in Berlin

am 21. Juni 2017 in Frankfurt

Die Teilnahmegebühr für BTGA- und GTGA-Mitglieder beträgt 199,- € pro Person zzgl. MwSt. Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 249,- € zzgl. MwSt. Im Preis enthalten sind Verpflegung und Unterlagen. Anmeldungen werden bis zum 07. März bzw. 07. Juni 2017  über das entsprechende Anmeldeformular in der Geschäftsstelle des BTGA entgegen genommen.

Für Rückfragen steht Ihnen das Referat Technik des BTGA gerne unter der Tel.: 0228-949 17- 22 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

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