Kritische Infrastrukturen. Gebäudetechnik - der unsichtbare Partner im Alltag
Meldung vom 18.05.2020
Bonn, 18. Mai 2020

Menschen halten sich im Durchschnitt rund 90 Prozent des Tages in Gebäuden auf. Moderne Gebäudetechnik garantiert dabei einen komfortablen, sicheren und gesunden Aufenthalt - Tag für Tag. Viele Gebäude funktionieren nicht ohne eine moderne Gebäudetechnik und können ohne sie nicht betrieben werden. Dazu zählen beispielsweise Krankenhäuser und Kliniken, Shopping Malls, Hotels, Sport- und Veranstaltungskomplexe, Büros und Verwaltungsgebäude, aber auch Flughäfen, Rechenzentren und Industriegebäude. Überall gilt es, beispielsweise eine reibungslose Energieversorgung und -verteilung, funktionierende Kommunikations-einrichtungen, Raumluftqualität und Behaglichkeit oder hygienisch einwandfreies Trinkwasser sicherzustellen. Das ist besonders für sehr komplexe Systeme relevant, wie sie in OP-Räumen, in der pharmazeutischen Industrie, in der Lebensmittelindustrie und in Rechenzentren vorzufinden sind. Dort müssen hochqualifizierte Experten rund um die Uhr und das ganze Jahr über dafür Sorge tragen, dass die Gebäude- und die Elektrotechnik einwandfrei und lückenlos funktionieren. Nicht von ungefähr wurden deshalb die Sektoren "Energie" und "Wasser" seitens des Gesetzgebers als "Kritische Infrastruktur" eingestuft. "Speziell in diesen Bereichen müssen im Gebäude allerhöchste Ansprüche gestellt werden - beginnend beim Anlagendesign über die Installation, den Betrieb, die Instandhaltung bis hin zum Facility Management", beschreibt Hermann Sperber, Präsident des BTGA - Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., die komplexen Anforderungen, die ständig an die Branche gestellt werden. Das bedeute auch, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Gebäudeausrüstung, die speziell in diesen sensiblen Bereichen tätig sind, ausgiebig qualifiziert sein und sich stetig weiterbilden müssen. "Ohne unsere hochmotivierten, kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter läuft in vielen Gebäuden nichts", resümiert Sperber.

Vor diesem Hintergrund hat der BTGA ein zukunftsorientiertes, breit aufgestelltes Schulungs-, Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogramm für die verbandlich organisierten Unternehmen aufgelegt. Es stellt sicher, dass die Gebäude-Techniker stets auf dem aktuellen Wissensstand sind. "Der sichere Gebäudebetrieb bekommt gerade in kritischen Zeiten, wie wir sie derzeit durchlaufen, eine immer größere Bedeutung", sagt Hermann Sperber. "Mit ihrem qualifizierten Personal sind die im BTGA organisierten Unternehmen daher der "unsichtbare" Partner im Alltag." Er ist sich sicher, dass die Technische Gebäudeausrüstung zukünftig eine noch gewichtigere Rolle spielen wird: "Klimaschutz, Hygiene, Energieeffizienz und Behaglichkeit in Gebäuden werden durch die Unternehmen der Technischen Gebäudeausrüstung gewährleistet." Es liegt nahe, dass gerade dort - neben Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen - auch umfassende Vorsorgemaßnahmen im Hinblick auf Gesundheit und Sicherheit getroffen werden müssen. Der Gesetzgeber hat reagiert und für die Energieeffizienz und die Trinkwasserhygiene neue Gesetze und Verordnungen erlassen. Es gilt jetzt, diese in der Gebäudetechnik zielorientiert umzusetzen.

Foto anbei (zur Berichterstattung frei):
Hermann Sperber, Präsident des Bundesindustrieverbands Technische Gebäudeausrüstung - BTGA e.V.
Foto: BTGA e.V.
Pressemitteilung im RTF- und PDF-Format inklusive Bild-
material (falls vorhanden) herunterladen:
Hier klicken

zurück zur Übersicht


Kontakt zur BTGA-Pressestelle:
Jörn Adler, E-Mail: adler@btga.de


Anmeldung beim BTGA-Presseverteiler:
Journalisten können sich unter folgendem Link in den BTGA-Presseverteiler eintragen:
Anmeldung Presseverteiler